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Tag 5: Der Ausweg

Willkommen zurück.

An diesem Punkt sollte es keinen Zweifel daran geben, dass dein derzeitiger Ansatz zum Glücklichsein unweigerlich zu kurz greift.

Wenn es also nicht der richtige Weg ist, unsere Zeit damit zu verbringen das zu bekommen was wir wollen und das zu vermeiden was wir nicht wollen, was sollten wir dann tun?

Heute werde ich mit dir den ersten Schritt teilen, um aus deinem Kopf herauszukommen und dich zu einem wahren Gefühl von Frieden und Glück zu bewegen.

Heute werden wir darüber sprechen, was es bedeutet “bewusst” zu sein.

Was ist Bewusstheit?

Wenn es das erste Mal ist, dass du dieses Wort in diesem Zusammenhang hörst, könnte es verwirrend sein. Denn solange du nicht schläfst oder gerade mit einer Bratpfanne auf den Kopf geschlagen wurdest, bist du bewusst!

Wenn es jedoch um deinen Geist geht, gibt es zwei Ebenen des Bewusstseins, die sich auf deine Wahrnehmung der Welt um dich herum beziehen.

Eine einfachere Art sich das vorzustellen, ist “Präsenz”.

Im aktuellen Moment präsent zu sein, bedeutet bewusst zu sein. Wenn du in deinem Kopf feststeckst und über die Vergangenheit oder die Zukunft nachdenkst, dann bist du “unbewusst“. Denn du bist dir nicht  bewusst, was in diesem Moment passiert.

Bist du jemals zur Arbeit gefahren, bist angekommen und hast dich nicht an die Fahrt erinnern können?

Das passiert wenn wir in unseren Gedanken schwelgen. Das Problem ist, dass wir das die ganze Zeit tun, aber es nicht realisieren.

Stell dir das so vor: Jedes Mal wenn du denkst, kannst du nicht bewusst sein, weil du in einem Moment in dem du deinen Gedanken Aufmerksamkeit schenkst, nicht voll präsent sein kannst.

Es ist wie Multitasking. Während einige Menschen behaupten, dass sie gute Multitasker sind, ist die Wahrheit, dass es so etwas wie Multitasking nicht gibt. Dein Gehirn kann sich nur auf eine Sache auf einmal konzentrieren, was bedeutet, dass du nur mit einer Sache gleichzeitig präsent sein kannst.

Wenn du also auf deine Gedanken fokussiert bist, bist du nicht auf das fokussiert, was vor dir passiert; daher bist du nicht bewusst.

Warum Bewusst sein = Glücklich sein

Der Grund warum dies ein so wichtiges Konzept ist, weil das Leiden und Wünschen vom Ego ausgedacht wird. Dein Ego kann jedoch nicht im gegenwärtigen Moment existieren.

Der garantierte Ansatz das Ego loszuwerden, ist also in der Gegenwart zu leben.

Sobald deine Gedanken in die Zukunft oder in die Vergangenheit abdriften, wird auch dein Glück abdriften.

Ich weiß, dass dies eine einfache Idee ist, aber glaub mir, sie ist nicht einfach umzusetzen. Denk einfach mal darüber nach wie viel Zeit du am Tag damit verbringst über Dinge nachzudenken.

Es gibt mehrere wissenschaftliche Studien von Forschern, die belegen dass wir Menschen durchschnittlich 60.000 – 70.000 Gedanken pro Tag denken. Die meisten dieser Gedanken sind unbewusst oder sogar negativ.

Es gibt also nur sehr wenige Zeiten, in denen du tatsächlich im gegenwärtigen Moment bist. Deshalb gibt es auch nur sehr wenige Zeiten, in denen du dich wirklich in Frieden bist.

Bewusstheit aufbauen

Der erste Schritt, um im gegenwärtigen Moment zu sein, ist einfach das Üben von Bewusstheit. Wenn du dir bewusst sein kannst was in einem bestimmten Moment geschieht, wirst du dich selbst in die Gegenwart zurückziehen.

Hier ist also deine Aufgabe für heute: Versuche bei dem präsent zu bleiben, was auch immer du in diesem Moment tust. Wenn du mit jemandem sprichst, höre ihm wirklich zu und plane deine Antwort nicht. Wenn du Auto fährst, achte auf die Autos vor dir, auf die Straße, auf die Landschaft – nicht auf deine Gedanken.

Wenn du merkst, dass du dich mehr auf deine Gedanken (oder Emotionen) konzentrierst, als auf den Moment der vor dir liegt, dann erkenne einfach an, dass du in den Sog geraten bist und komme zurück in den Moment.

Dies ist ein sehr mächtiges Werkzeug wenn du daran arbeitest es umzusetzen, denn am Ende ist es eine Fähigkeit präsent zu bleiben. Es ist nicht etwas das du plötzlich beherrschen wirst. Es braucht Übung.

Es ist etwas an dem du täglich arbeitest, genau wie am Zähneputzen. Du würdest nicht erwarten, dass ein Mal Zähneputzen pro Woche deine Zähne sauber hält, und du solltest nicht erwarten, dass ein Artikel über Achtsamkeit dich in die Erleuchtung katapultiert.

Morgen werde ich dir die beste Methode vorstellen, um deine Fähigkeit in der Gegenwart zu bleiben, zu verbessern. Bis dahin, suche dir eine Sache am Tag aus und fang an zu üben bewusst zu sein. Bemerke am besten danach wie du dich fühlst.

Bis Morgen