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Tag 7: Das Geheimnis der Überwindung deiner einschränkenden Überzeugungen

Willkommen zurück.

Wie ist deine einminütige Meditation gelaufen? Hoffentlich war es einfacher als du dachtest, besonders jetzt wo du die richtigen Erwartungen hast.

Heute werden wir darauf eingehen wie du deinen Geist richtig einstellst, denn obwohl Meditation großartig ist, versteht man sie am besten als Praxis, nicht als Spiel.

Das Spiel ist das reale Leben.

Jeder kann in einem Raum sitzen und auf seinen Atem hören. Es gibt kein Risiko, keine Konsequenzen. Aber das Leben findet nicht in Isolation statt. Das Leben ist chaotisch und verwirrend und hat alle Arten von Herausforderungen.

Der Schlüssel um wahres Glück in deinem Leben zu schaffen, ist die Praxis der Meditation zu nehmen und sie auf die Dinge anzuwenden, die in deinem täglichen Leben auftauchen.

Glück, obwohl scheinbar schwer fassbar, ist eigentlich ganz einfach zu erreichen.

Du musst nur loslassen.

Lass dein Ego los. Lass deine Identität los. Lass los, wie du denkst, dass die Dinge sein sollten.

Wenn du loslässt, gibt es nichts was dich aus der Ruhe bringen kann. Du kannst alles objektiv sehen und so handeln wie du es für richtig hältst.

Es ist eine unglaublich kraftvolle und lebensspendende Art zu sein, aber es braucht Arbeit, um dorthin zu gelangen.

Lernen loszulassen

Um “loszulassen”, kannst du die gleichen Prinzipien aus der Meditation nehmen und sie auf deine täglichen Interaktionen anwenden. Hier ist wie es aussehen würde:

Schritt 1. Etwas passiert. Du steckst hinter einem langsamen Fahrer fest und fängst an, frustriert zu werden.

Schritt 2. Beobachte deine Gedanken. Tritt zurück und schau dir deine Gedanken an. Erkenne, dass du dich aufregst.

Schritt 3. Entspanne dich. Konzentriere dich auf deinen Atem und entspanne dich von deinen Gedanken weg. Akzeptiere die Situation als das was sie ist und höre auf zu versuchen sie zu kontrollieren oder zu beurteilen.

Schritt 4. Wiederholen. Wenn deine Frustration ansteigt, wiederhole den Prozess.

Du erinnerst dich vielleicht aus Lektion 4, dass der Grund warum es dir so schwerfällt glücklich zu sein, darin liegt, dass du entschieden hast, dass X passieren muss, während Y vermieden werden muss.

In diesem Prozess beginnen wir jeden unserer Gedanken loszulassen, einen nach dem anderen. Es ist das perfekte System, weil du nicht darüber nachdenken musst was du loslassen musst: Das Leben wird es dir zeigen.

Bist du über etwas verärgert? Das ist es woran du arbeiten musst, um es loszulassen.

Spielt alles keine Rolle?

Sobald ich anfange mit jemandem über das Loslassen zu sprechen, haben sie diese Frage: “Wenn ich einfach alles akzeptiere und alles ‘loslasse’, was ich mag oder nicht mag, wie werde ich dann etwas erreichen? Werde ich nicht nur ausgenutzt werden? Werde ich nicht den ganzen Tag nur auf der Couch sitzen?”

Ich musste mich selbst durch all diese Fragen arbeiten, also weiß ich wie du denkst.

Hier ist also der wichtigste Grund, warum du darauf vertrauen solltest, dass dieser Ansatz funktioniert: Du bist kein Verlierer. 

Die Leute sagen oft: “Wenn ich mich nicht um meine Arbeit/Kinder/Frau kümmere, dann werde ich auch keine der Dinge tun, die ich tun muss.” Aber das ist zu 100% falsch, denn wir sind alle biologisch verdrahtet anderen zu helfen. Es ist in unserer DNA. Wir sind soziale Wesen.

Der Trick dabei ist, dass du indem du loslässt, Sorgen durch Kreativität, Angst durch Begeisterung und Stress durch Liebe ersetzt. Durch das “loslassen” wirst du Sachen zu greifen bekommen, die du selbst bewusst aussuchst. Klingt das nicht viel besser?

Die Wahrheit ist, dass all die Zeit, Energie und Anstrengung, die du im Moment in deine Sorgen steckst, dich zu einem schlechteren Partner, Elternteil oder Angestellten macht.

Nimm das weg und dein wahres, großartiges Selbst wird leuchten.

Übe dich heute also im Loslassen. Morgen werden wir tiefer in das Leben eintauchen, wie es aussieht wenn du loslassen kannst.

Bis Morgen