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Tag 2: Das wird dein Leben verändern

Willkommen zurück!

Normalerweise bin ich nicht derjenige, der kühne, weitreichende Aussagen wie “Das wird dein Leben verändern” macht, aber hier sind wir.

Wenn du das noch nicht gehört hast oder diese Idee noch nicht ganz verinnerlicht hast, ist das die wichtigste und mächtigste Idee, die ich mit dir teilen werde:

Du bist nicht dein Verstand.

Ich möchte, dass du für eine Sekunde darüber nachdenkst und sicherstellst, dass es einsickert. All diese Gedanken in deinem Kopf sind nicht du. Sie können von dir kontrolliert werden, aber sie sind nicht das, was du bist.

Warum ist das wichtig?

Weil der einzige Weg, wie du Glück in deinem Leben finden kannst, ist dass du bewusst aufhörst auf diese Stimme in deinem Kopf zu hören.

Wie wir in der letzten Lektion besprochen haben, versucht diese Stimme ständig Probleme zu lösen. Aber was wir im weiteren Verlauf dieses Kurses lernen werden ist Folgendes:

Diese Stimme ist aktiv auf der Suche nach Problemen, die sie lösen kann.

Hast du jemals bemerkt, dass wenn du etwas hast, das einen großen Teil deiner Gedanken in Anspruch nimmt (z.B. ein schwieriges Gespräch das du mit deinem Partner führen musst), dein Verstand, sobald du mit diesem “Problem” fertig bist, etwas Neues findet?

Es gibt keine Zeit in deinem Leben in der dein Verstand dir nicht sagt, dass du ein Problem hast.

Du hast also zwei Möglichkeiten: Höre weiter auf ihn und du hast für den Rest deines Lebens eine nicht enden wollende Kette von Problemen. Oder du hörst auf, darauf zu hören und kannst endlich das Leben, das du hast, schätzen und genießen.

Ich weiß das klingt zu einfach, aber nur weil es einfach ist, heißt das nicht, dass es leicht ist!

Dieser Kurs wird dir helfen zu lernen wie man das macht, aber für den Moment möchte ich dir die Idee nahe bringen, dass dein Verstand nicht du bist.

Wenn es dir schwerfällt mir zu glauben, hier sind einige Anregungen:

  • Du “hörst” deine Gedanken. Wenn du etwas sehen oder hören kannst, dann kannst es nicht du sein. Die Person die die Gedanken hört bist du, nicht die Gedanken selbst.
  • Deine Gedanken sind nicht konsistent. Wie oft hast du schon mit dir selbst debattiert? Wiederum hörst “du” den beiden Seiten des Arguments zu, die dein Verstand liefert und dann triffst “du” eine Entscheidung, welchem Argument du zustimmst.
  • Du hast Gedanken, denen du nicht zustimmst. Das ist der Punkt der mich wirklich beschäftigt. Es gibt Dinge die mir in den Kopf platzen, von denen ich sofort schockiert bin, dass ich sie denken würde. Aber mein Verstand sagt es trotzdem.

Wie du sehen kannst, kann der Verstand nicht du sein: Du bist nur derjenige der beobachtet. 

Letztendlich bist du der Zeuge. Du bezeugst deine Gedanken, du bezeugst deine Emotionen, und du bezeugst die Welt.

Je mehr du dich mit dem Zeugen identifizieren kannst und weniger mit deinem Verstand, desto glücklicher wirst du sein.

Schnelle Erfolge

Um das Ganze abzurunden, möchte ich dir ein paar Dinge nennen die du jetzt tun kannst, um Abstand zwischen dir und deinem Verstand zu schaffen.

Gib deinem Verstand einen Namen. Ich weiß das klingt komisch, aber es funktioniert einfach so gut. Indem du deinem Verstand einen Namen gibst, hast du einen klaren Weg, ihn als getrennt von dir zu sehen und du kannst leichter entscheiden, wann du nicht mehr auf ihn hören willst. Ich mache es sogar so, dass ich meinen Verstand unterteile, dies hat den Vorteil das ich erkenne in welcher Laune mein Verstand sich gerade befindet – dabei helfen mir die verschiedenen Schlümpfe wie Schlaubi, Clumsy, Forschi, Schlafi usw. Finde deine Methode und sei kreativ.

Frage: “Was ist in diesem Moment falsch? Dies ist eine der mächtigsten Fragen, die du stellen kannst. Denn in 99% der Fälle ist die Antwort “nichts”. Wenn du über etwas in der Vergangenheit oder Zukunft nachdenkst, dann ist jetzt nichts falsch.

Frage: “Dient dieser Gedanke mir?” Indem du deine Gedanken herausforderst, übernimmst du wieder die Kontrolle über sie. Nur weil du einen Gedanken hast, heißt das nicht, dass du ihm zuhören musst. Wie schon erwähnt, die meiste Zeit solltest du ihm wahrscheinlich nicht zuhören. Indem du also diese Frage stellst, schaffst du den nötigen Raum, um zu beurteilen, ob deine Gedanken wirklich helfen oder schaden.

Das werden deine Aufgaben für diesen Tag sein. Gib deinem Verstand einen Namen und jedes Mal wenn dein Verstand anfängt sich aufzuspielen, frage dich was los ist und ob deine Gedanken tatsächlich helfen.

Morgen werden wir herausfinden wie du so geworden bist. Du warst nicht immer so negativ und “in deinem Kopf vertieft”. 

Indem du verstehst wie du hierhergekommen bist, wirst du besser darauf vorbereitet sein, deinen Weg zurück zu einem freien und klaren Geist zu finden.

Bis Morgen