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Tag 4: Wie kommt es zum Unglück?

Es mag dir nicht bewusst sein, aber allein dadurch, dass du dir dein Ego und deinen Verstand bewusst machst, bist du bereits auf dem Weg zum Glück.

Ich wette, dass du in den letzten Tagen sogar [füge den Namen ein, den du deinem Verstand gegeben hast] dabei erwischt hast, wie er anfing zu plappern und dachtest: “Hmmm, das bin nicht ich!” Wenn ja, großartig! Wenn nicht, mach dir keine Sorgen. Du wirst bald da sein.

Was den heutigen Tag betrifft, möchte ich helfen ein wichtiges Konzept zu klären:

Dein derzeitiger Ansatz zum Glücklichsein wird scheitern.

Warum?

Dein aktueller Ansatz erfordert, dass etwas (viele Dinge) in deinem Leben anders werden muss.

Das Glücks-Problem

Wenn es um Glück geht, sind die “Herausforderungen” die wir unserem Verstand gestellt haben folgende: “Gib mir alles was ich will” und “Vermeide alles was ich nicht will”.

Um einen Schritt weiterzugehen, lass uns ein paar Beispiele aus dem Alltag betrachten.

Hier ist eine Liste von Dingen, von denen ich denke, dass die meisten von uns zustimmen können, dass wir sie typischerweise wollen oder nicht wollen:

Ich will dies:

  • Eine volle Nacht Schlaf
  • Zeit mit Partner/Kindern
  • Eine warme Tasse Kaffee/Tee am Morgen

Ich will dies nicht:

  • Langsame Autofahrer
  • Schlechtes Wetter
  • Gelenk-/Rückenschmerzen

Wie wahrscheinlich ist es, dass all diese Dinge an einem bestimmten Tag/Woche auf dich zutreffen?

Das sind nur ein paar Dinge, aber es gibt so viele weitere Ideen in unseren Köpfen, die wir wollen/nicht wollen oder mögen/nicht mögen, dass es fast unmöglich ist jemals alles zu bekommen.

Hier ist der eigentliche Knackpunkt. Selbst wenn alles nach deinen Vorstellungen läuft, wird es nicht lange dauern bis ein neues Problem auftaucht. Dieses Zitat bringt es auf den Punkt:

“Das Ego will mehr wollen, als es haben will.” -Eckhart Tolle

Wir alle kennen das. Wir alle haben die Erfahrung gemacht, dass wir bekommen was wir wollen und dann nicht so glücklich sind wie wir dachten.

Oder wir sind super glücklich, aber dann kommt ein neues “Bedürfnis” auf und wir vergessen völlig worüber wir vorher glücklich waren.

Trotzdem können wir uns nicht von der Idee lösen, dass wir glücklich wären, wenn wir nur dieses oder jenes hätten oder wenn die Dinge nur ein wenig anders wären.

Das ist ein Rezept für eine Katastrophe. Morgen ist es endlich an der Zeit darüber zu sprechen wie man das Glück aus einer anderen Perspektive angehen kann, einer die tatsächlich funktioniert.

Bis Morgen