12 Minutes31. Juli 2020
9 Mindset Switches Die Dir Helfen Dich Selbst Mehr Zu Lieben

Damals in der Schule mochte ich nicht besonders viel an mir: Meine Persönlichkeit, mein Aussehen, meine Schüchternheit und alles was mein unruhiger Geist sonst noch ausgraben konnte.

Mein Selbsthass spielte eine bedeutende Rolle bei meinem mangelhaften Verhalten an sozialen Bindungen. Im Alter von 20 Jahren hielt ich nicht genug von mir selbst um zu glauben, dass jemand meine Freundschaft begehren würde.

Das änderte sich als ich in meiner Ausbildung anfing mich über Persönliche Entwicklung zu interessieren. Diese Enthüllung löste eine Bewegung in meinem Betriebssystem aus, welches begann mein Gehirn neu zu programmieren.

In den nächsten Jahren vollzog ich unzählige Persönlichkeitsentwicklungen, die die Art und Weise wie ich mich selbst wertschätzte veränderte. Heute bin ich sehr stolz darauf zu sagen: “Ich liebe, wer ich bin”.

Weniger Von Diesen Dingen Tun

Um dich ein bisschen mehr zu lieben solltest du weniger Verhaltensweisen an den Tag legen die zum Selbsthass beitragen.

1. Hör Auf Dich Auf Lob Von Anderen Zu Verlassen Um Dich Gut Zu Fühlen

Fühlt es sich nicht gut an wenn jemand deine Arbeit, deinen Charakter oder andere persönliche Eigenschaften lobt? Für mich funktioniert es wie eine Droge — eine für die du nie eine Toleranz aufbaust. Es ist nichts Falsches daran externe Bestätigung zu genießen, aber es wird problematisch wenn du dich darauf verlässt, dass es dir damit gut geht.

Wenn das passiert triffst du Entscheidungen und triffst Handlungen die auf externes Lob basieren.

2. Hänge Dein Selbstwertgefühl Nicht An Das Erreichen Eines Ziels

Zielsetzungen sollten mit einem Warnhinweis versehen sein. Die meiste Zeit in meinen frühen Zwanzigern habe ich mir Ziele gesetzt und habe sie nicht erreicht. Dieses Versagen würde mich monatelang in einen mentalen Absturz treiben.

Es sticht immer wenn du zu kurz kommst, aber betrachte es mal aus dieser Perspektive: Die meisten Leute versuchen es nicht einmal. Zumindest du hast es versucht. Das offenbart etwas Besonderes an dir. Deine Bereitschaft Versagen zu riskieren zeigt mehr über deinen Charakter als wenn du Erfolg hattest oder nicht.

3. Erstelle Keine Gefälschte Persona Um Gemocht Zu Werden

Wenn du vorgibst jemand zu sein der du nicht bist kommen deine Freunde dazu einen fiktiven Charakter zu mögen und zu bewundern. Früher oder später werden sie herausfinden, dass du nur ein Schauspieler bist der eine Rolle spielt und fühlen sich vielleicht betrogen. Du kannst dein wahres Ich nicht für immer verstecken. Sei einfach du selbst und hör auf in Angst zu leben, dass sie dein Ich nicht mögen werden. Sei du selbst und die richtigen Menschen werden in dein Leben kommen.

4. Pass Auf Was Du Zu Deinem Spiegel Sagst

Wenn du in den Spiegel schaust und fragst warum du so ein Verlierer bist, dann stellst du die falsche Frage. Wenn du dich selbst einen Idioten oder Schwachkopf nennst wenn die Dinge nicht so laufen wie du willst, verstärkst du diesen selbstverachtenden Glauben.

Das ist schwieriger als es klingt. Es kommt oft reflexartig heraus. Greif auch nicht auf flauschige Affirmationen zurück. Rahm negative Selbstgespräche in konstruktive Fragen um.

  • Was kann ich daraus lernen?
  • Was hätte man anders machen können?
  • Wie könnte diese Erfahrung für mich von Nutzen sein?

Mehr von diesen Dingen tun

Da du jetzt weißt was du weniger tun solltest, lass uns darüber reden was du an dessen tun solltest.

5. Befriedige Deine Neugierde

Ich brauchte bis zu meinen Zwanzigern um meiner Leidenschaft endlich den Vorrang zu geben. Das zu tun was du liebst erfüllt dich mit Sinn und Zweck.

Wenn du deine Lebensaufgabe erfüllst ist es schwer dich nicht gut zu fühlen, auch wenn andere Bereiche des Lebens in gelb oder rot sind.

6. Strebe Höher Als Du Es Dir Vorstellen Kannst

Wenn du hinter den Zielen zurückbleibst neigst du vielleicht dazu dir leichte Ziele zu setzen die eine hohe Erfolgschance haben. Ich habe dies für einen Großteil meiner Dreißiger getan, und es führte zu einem wenig inspirierenden Leben.

Anstatt auf Nummer sicher zu gehen, tu das Gegenteil. Setz dir lächerliche Ziele und frage dich dann was du tun musst um sie zu erreichen.

Nehmen wir an du bist ein Künstler. Ein sicheres Ziel könnte sein ein Stück im nächsten Jahr zu verkaufen. Ein lächerliches Ziel wäre es der anerkannteste Künstler der Welt zu werden. Dann frag dich was du tun musst um es zu erreichen. Was musst du lernen? Wie viel brauchst du zum Üben? Was für ein Netzwerk musst du aufbauen?

Wahrscheinlich wirst du dieses Ziel nicht erreichen, aber was ist wenn du zehn Prozent des Weges dorthin bekommst? Wenn du dir die richtigen Fragen stellst wirst du verschiedene Maßnahmen ergreifen und mehr erreichen als du für möglich hältst. Es gibt kein größeres Selbstwertgefühl.

7. Ändere deine Perspektive.

Wir wollen, dass das Leben so aussieht:

In der realen Welt sieht es in etwa so aus:

Stell dir vor dein Leben ist der zweite Graph. Nun nimm einen der Senkungen ins Visier. Vielleicht ist es ein Jobverlust oder eine Flaute, eine Trennung oder Abhängigkeit. Es fühlt sich wie Scheiße an wenn du mittendrin bist. Aber jetzt ändere deine Perspektive und schau dir den gesamten Graphen an. Diese Senkungen scheinen gar nicht so schlimm zu sein wenn du das ganze Bild betrachtest.

Wenn du dich niedergeschlagen fühlst nimm einen Stift und Papier heraus und zeichne die letzten fünf Jahre deines Lebens auf. Das ist zwar subjektiv – sicher, aber du wirst dich besser fühlen.

8. Tu Dir Etwas Gutes Wenn Du Es “Nicht Verdienst”

Egal wie du in deinem Job abgeschnitten hast, wie schlecht deine letzte Leistung war oder welche anderen Maßstäbe du benutzt um zu entscheiden ob du würdig bist  —  Tu dir selbst etwas Gutes.

“Keine Form des Beweises übertrifft die Kraft einer Demonstration”.

Indem du dich gut behandelst stärkst du deine Selbstliebe. Es ist die Art von Beweis die dein Gehirn nicht ablehnen kann.

9. Übe Selbstreflexion

Wenn du dich in der Fähigkeit übst über deine Erfahrungen zu reflektieren, zwingt es dich dazu deine Schwächen, Fehler und Unzulänglichkeiten anzuerkennen.

Es ist schwer dir gegenüber objektiv zu sein, aber ich habe festgestellt, dass ich durch das Schreiben in meinem Tagebuch eine Praxis der ehrlichen Beurteilung kultivieren konnte.

Selbstreflexion ist die Praxis die all diese Veränderungen in der Denkweise miteinander verbindet. Es geht darum wie du deine Fortschritte beurteilst und steuerst. Es ist keine schnelle Lösung, aber sie fördert ein Gefühl des ständigen und unendlichen Wachstums  —  eine wichtige Komponente der Selbstliebe.